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Nico Hülkenberg aus Emmerich!
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Er war an diesem Tag wesentlich schneller als Michael Schumacher!
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RP-FOTOS (2): KLAUS-DIETER STADE
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RP vom 17. September 2011 |
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VON MICHAEL BAERS
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GOCH Als Helmut Boland 1957 geboren wurde, war sein heutiger Traktor schon vier Jahre alt. Ab Werk kostete die im typischen Deutz-Grün gehaltene Zugmaschine in der Hochrad-Ausführung damals 10500 DM. Die genaue Typenbezeichnung lautete F2L514; F für den Fahrzeugmotor, 2 für die Anzahl der Zylinder, L für luftgekühlt, 5 für die Baureihe des Motors und 14 für die Hubhöhe des Kolbens in Zentimetern – für Experten kein allzu großes Rätsel. Laien sehen in dem knapp drei Meter langen und 1,70 Meter hohen Gefährt heute hingegen vor allem ein Arbeitsgerät aus längstvergangenen Zeiten.
Schon als Kind war Boland fasziniert von Traktoren. Auf dem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern durfte er noch deutlich vor dem offiziellen Fahrschulalter die ersten Runden drehen – und war begeistert. Mit dem „15er Deutz“, dem soge- nannten Stahlschlepper der Familie, fing die Liebe also damals an,so Boland, der heute Stolz auf seinem eigenen Oldtimer sitzt. „Das besondere an diesem Modell sind die Speichenfelgen, von denen wurden nur ganz wenige gebaut“, erklärt der Fachmann, der als Pfalzdorfer natürlich auch Mitglied im ortsansässigen Motor-Sport-Club „FLOTT-WEG“ ist – und mit seinem Deutz dort den ältesten gemeldeten Schlepper stellt. Apropos gemeldet: dass das Hobby ein exklusives ist, zeigt auch der jährlich zu entrichtende Beitrag ans Finanzamt für die beachtliche Kfz-Steuer. Dabei verfügt das Schmuckstück mit den signalroten Speichen nur über 30 PS und 2,6 Liter Hubraum. Gekauft hat Boland diesen Schatz im Jahr 1992, nachdem er ihn durch Zufall entdeckt hatte. „Zu dem Zeitpunkt waren die Preise für die alten Modelle noch nicht so hoch, das hat sich aber durch das Internet in den letzten Jahren deutlich geändert“. Jeder kann jetzt von überall seinen Favoriten kaufen und das Angebot ist bekanntlich begrenzt. Das treibt natürlich den Preis. Heute ist Bolands Deutz bei Sammlern ein Vielfaches wert. Umso glück- licher ist der Pfalz-dorfer darüber, dass sein Deutz„läuft wie eine Eins“. Jüngst hat der54-Jährige selbst noch „die Ventile- eingeschliffen und eingestellt“. Da ist es von Vorteil, dass Boland gerne schraubt und sich mit der Materie auskennt. Für den Notfall hat er sogar Getriebe und Motor des Fahrzeugs doppelt. Ersatzteile kosten nämlich ein Vermögen – sofern es sie überhaupt noch gibt. So pendelt der Traktor nun zwischen der Scheune (hier bastelt Boland in den Wintermonaten an ihm) und den Ausstellungs- orten in der näheren Umgebung. Zuletzt war er beim Oldtimer-Treff in Uedem zu sehen. Außerdem schleppt er mit seinem Deutz immer das Kaminholz, damit letzterer nicht ganz aus der Übung kommt. 11000 Betriebsstunden (entspricht etwa 15 Monaten) zeigt der Tacho – bis zum 60. Traktorgeburtstag in zwei Jahren werden sicher noch ein paar dazukommen. Und geht es nach Bolands Ehe- frau, kommt dann bald noch etwas dazu: ein alter Lanz nämlich. Doch bis es so weit ist, bleibt der Deutz Einzelkind.
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RP vom 10.04.2010
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(rps) Eine Ausstellung zeigt in einer historisch nachempfunden Werkstatt rund 30 Motorräder und Fahrräder aus rheinischer Produktion. Eröffnet wird die Schau anlässlich der „Rheinischen OldtimerTage" am 17. und 18. April im Meilenwerk Düsseldorf, mit denen die Oldtimer-Saison eingeläutet wird. Außerdem zu sehen: eine Grammophon-und Jukebox-Ausstellung sowie eine Modenschau. Für Kinder gibt's einen Tretauto-Parcours. Der Eintritt ist frei. Internet: www.meilenwerk.de
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KLE-Point vom 06.09.2009
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Mit einem gemütlichen Frühstück am Morgen des 30. August 2009 begann das zweite Oldtimertreffen des Motorsports Club Pfalzdorf e.V.! Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr konnte die Anzahl der Fahrzeuge, sowohl viele Autos als auch Motorräder, in diesem Jahr wieder übertroffen werden. Gegen 14:30 Uhr waren bereits weit mehr als 200 Fahrzeuge gezählt worden, und es herrschte ein reges kommen und gehen, sowohl bei den Teilnehmern des Treffens, als auch bei den Besuchern. Sichtlich zufrieden präsentierten sich daher auch die mehr als 100 Mitglieder des Motorsport Clubs „Flott Weg“ an diesem Tag und vertieften sich in viele Gespräche mit Fachsimpeleien. In einem kurzen Interview stand Vorsitzender Peter Honig mir als Oldtimerunerfahrenen mit Rat und Tat zur Seite. Einer Wiederholung und somit dritten Auflage des Oldtimertreffens im kommenden Jahr steht nach diesem Erfolg wohl nichts im Wege. Auch das Wetter an diesem Tag spielte leidlich mit.
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Die Bilder und das Interview mit Peter Honig kann auf den Seiten www.kle-point.de im Bereich "Aktuell => Was war los... eingesehen werden!
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RP vom 28.08.2009
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GOCH-PFALZDORF (RP) Nach den guten Erfahrungen mit dem ersten Oldtimer Treff im vergangenen Jahr sowie auf Wunsch vieler Teilnehmer veranstaltet der MSC Flott Weg am Sonntag, 30. August, eine zweite Auflage. Der Tag beginnt um 9 Uhr (bis 11 Uhr) mit einem Fahrer-Frühstück im Hause Tophofen. Die Veranstaltung findet zeitgleich mit dem traditionellen Königschießen des Schützenvereins 1926 neben und hinter der großen Festwiese des Pfalzdorfer Hotels „Auler-Tophofen" statt. Alle interessierten Oldtimerfreunde sind aufgerufen, mit ihren antiken Autos, Lkw, Traktoren oder Motorrädern teil zu nehmen. Anmeldeformulare können auf der Club-Webseite des MSC Flott Weg unter dem Punkt „Veranstaltungen" als pdf-Datei heruntergeladen werden: http://www.msc-flott-weg.de
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RP vom 20. Juli 1959 |
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Goch. Zehn strahlende Sieger nahmen gestern Abend im Lokal Willemsen ihre Preise in Empfang, die sie während der vom Gocher Deutschen Touring-Club und dem Motor-Sport-Club „Flott-Weg“ am Nachmittag veranstalteten Kartenlesefahrt gewonnen hatten. Der Beste aller Klassen, Helmut Hetzel, Louisendorf, hatte bei dem nicht gerade leichten Wettbewerb insgesamt 322,8 Punkte eingeheimst. Als Gesamtsieger der Fahrt erhielt er den Pokal.
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Der Erfolg der Fahrt, die vom Friedensplatz aus ging, belohnte die Mühe der Veranstalter. Wenn sich auch nur wenige Pkw-, Roller- und Mopedfahrer beteiligten, so hatten sich doch diesmal die Motorradfahrer nicht vergebens aufrufen lassen. Sogar eine Amazone befand sich unter ihnen, die ihre Sache so ausgezeichnet machte, daß sie einen zweiten Preis gewann. Moped und Rollerfahrer waren zu einer Gruppe zusammengefaßt, so das statt in vier, nur in drei Klassen gefahren wurde. Mopeds und Roller, Pkw, Motorräder. Die Klassensieger: Pkw: 1. Werner Eberhard, Pfalzdorf, 321 Punkte; 2. Heinrich Hetzel, Pfalzdorf. 293,8 Punkte; - Motorrad: 1. Heinz Beck, Pfalzdorf, 304 Punkte; 2. Willi Beeker, Pfalzdorf, 294 Punkte. (gefahren wurde das auf W. Beeker zugelassene Motorrad von der einzigen Frau, die als Fahrerin an dem Wettbewerb teilnahm. Sie erhielt als besonderen Preis eine dicke Tafel Schokolade); 3. Johann Goemans, Goch, 286 Punkte; Roller und Moped: 1. Manfred Hetzel, Pfalzdorf, 243,7 Punkte; 2. Detlef Runer, Goch, 242,4 Punkte; 3. Hein van de Kamp, Kalkar, 241 Punkte. Die Pkw- und Krad-Fahrer lagen also weit an der Spitze. Mit nur vier Minuten Verspätung war der Start beinahe „pünktlich auf die Sekunde“ erfolgt. Vorher waren die Teilnehmer die Bedingungen erklärt worden. Jeder erhielt eine Karte in die Hand gedrückt und einen Zettel, 200 Punkte wurden ihm gutgeschrieben und nachdem er sich zunächst noch einer Startprüfung unterzogen hatte, konnte er losfahren und sich einen Weg suchen, der ihm auf einer Beschreibung beinahe wie ein Kreuzworträtsel angegeben war, und wie ein Bilderrätsel, denn bevor er sich auf den Weg machte, wurde ihm noch ein Bild mit einem Motiv ausgehändigt, das er zu suchen hatte. Dreimal wurden die Teilnehmer auf diese Weise in die Runde geschickt, wobei ihnen jedes mal andere Fahrtrouten und Plus- (oder Minus)-Punkte gegeben wurden. Insgesamt hatten sie sich über eine Fahrtstrecke von rund 65 Kilometern durchzuwurschteln. An verschiedenen Kontrollpunkten werden den Teilnehmern und ihren Beifahrern einige nette kleine Aufgaben gestellt, die sie lösen mußten. Es gab Fehler über Fehler. Gleich 50 an einem Stück gab es in Grieth, wo der Kontrollpunkt auf dem Rheindeich war, als manche Fahrer das Schild „gesperrt für Kraftfahrzeuge an Sonn- und Feiertage“ nicht beachteten. Gerade die Verkehrsschilder haben den meisten Teilnehmern zu schaffen gemacht. Sie kannten sie alle, aber als es hieß, die Verkehrsschilder in den entsprechenden Farben zu zeichnen, begann das große Rätselraten, das für die meisten mit Minuspunkten endete. Ist das „P“ beim Parkverbotsschild rot oder weiß oder schwarz? Nach welcher Richtung neigt sich der Balken beim Halteverbotsschild? Und zu allem Überfluß wurde den Fahrern schließlich ein rohes Ei an die Hand gedrückt, das am nächsten Kontrollpunkt heil und gekocht wieder abgegeben werden mußte. Da war guter Rat teuer. Wieviel Fahrer sich ein Solei in einer Gastwirtschaft besorgten, wurde nicht bekannt. An einem Kontrollpunkt erwiesen sich die Teilnehmer als wahre Kavaliere am Steuer. Hier stand nämlich eine Dame, die von den Fahrern einen Blume erhielt, die sie unterwegs irgendwo am Straßenrand (hoffentlich nicht in Nachbarsgarten) gepflückt hatten. Allerdings hieß eine der den Teilnehmern gestellte Aufgabe – „Bringt der Kontrolldame eine Blume mit.“ Also war es mit dem „Kavalier“ wohl doch nicht so weit her? Das sagen Sie.
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